Leergutrollen

Wir haben die passenden Rollen zu Leergutautomaten, in den gängigsten Breiten und Größe, zu den beste Preisen.

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Leergutrollen

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Thermorollen 57mm-260m-25mm
Thermorollen 57mm-260m-25mm
Breite: 57 mm
Rolle: ca. 145 mm
Länge: 260 m
Kern: 25 mm
Papier: Thermopapier
Farbe: Weiß
Typ: Bonrolle
Gewicht: 0.19 Kg/Rolle
ab 2,98 € *

So funktionieren Leergutautomaten

Der Schutz der Umwelt und die Verbesserung der CO2-Bilanz führt seit langer Zeit auf der ganzen Welt zu neuen Verfahren und Technologien, die sich um das Thema Produktrecycling drehen. Die Gesetzgeber verordnen oder fördern zumindest das Recycling von Produkten wie Glas oder Kunststoffen. Die wichtigste Aufgabenstellung besteht darin, Wertstoffe zu sammeln und diese vor dem Transport zu einem Recyclingunternehmen vorzusortieren. Eine der maßgeblichsten Innovationen war die Entwicklung und Einführung von Leergutautomaten, mit deren strategischer Aufstellung in Discounter- oder Supermärkten das Sammeln von Wertstoffen, die von Einweg-Getränkeverpackungen stammen, zentralisiert werden konnte. Die Abwicklung ist heute allgegenwärtiger Alltag: Der Konsument führt sein Leergut in den Automaten ein und erhält dafür einen Pfandbon, mit dem an der Kasse Bargeld erstattet oder der Pfandbetrag mit dem Einkauf verrechnet wird. Bons auf Thermopapier ist hierbei das Material der Wahl.


Dieses Verfahren hat sich für den Einzelhandel als erfolgreich erwiesen, da Kunden, die in einem Markt Getränke einkaufen, in aller Regel auch dorthin wieder zurückkehren, um ihr Pfandleergut zurückzubringen. Auf diese Weise hat man ein praktikables System der Kundenbindung geschaffen. Leergutautomaten können Kunststoffe wie z. B. PET, aber auch Glas und Metall (Getränkedosen) verarbeiten. Glas und Kunststoffe werden farblich sortiert. Anschließend werden die Wertstoffe zusammmengepresst oder zerschnitten.

Im Jahr 2006 wurde mit der Einwegpfandreform ein neues Leergutsystem eingeführt, bei dem moderne Leergutautomaten Getränke-Einwegverpackungen der meisten Hersteller erkennen und dem Kunden die Pfanderstattung ermöglichen. Dies geschah zunächst über die Erkennung des EAN-Codes der Flasche und dem Abgleich mit einer Datenbank pfandpflichtiger Flaschen. Dieses Verfahren hatte sich jedeoch als sehr manipulationsanfällig herausgestellt und wurde kurz darauf durch die Erkennung eines gedruckten Pfandlogos mit einer speziellen Sicherheitsfarbe ersetzt. Mit der Abwicklung des Einwegpfands ist die Gesellschaft Deutsche Pfandsystem GmbH (DPG) beauftragt.

Als eines der ersten Unternehmen, die sich mit der Entwicklung von Leergutsystem befasste, gilt das US-Unternehmen Envipco. Die Company hält als Branchenpionier eine Reihe von Patenten, daher sind Envipcos Leergutsysteme mittlerweile weltweit vertreten. Dabei konzentriert man sich nicht nur auf die Leergutautomaten an sich, sondern sieht das Recyclingsystem als einen ganzheitlichen Prozess. Auf Wunsch einiger Geräteaufsteller, die statt simpler Pfandbons richtige Coupons an ihre Kunden ausgeben wollten, wurden nach und nach Thermodrucker mit einer Abschneidevorrichtung in die Leergutautomaten integriert. Bei der Entwicklung passender Thermodrucksysteme waren deutsche Unternehmen maßgeblich beteiligt.

Bei heutigen Pfandbon-Thermodruckern sind Papierbreiten von 49 bis 86 mm üblich. Die Drucker sind extrem schnell, da sie mit Hochgeschwindigkeitsschnittstellen (meist USB) mit dem Rechnersystem verbunden sind. Mit einer Druckgeschwindigkeit von 200 mm pro Sekunde wird die Wartezeit des Kunden so niedrig wie möglich gehalten und durch die extrem kurze Ausdruckzeit können zusätzliche Informationen, Werbebotschaften oder Grafiken auf dem Pfandbon aufgebracht werden. Hinzu kommt, dass Thermodrucker in Pfandautomaten extrem robust gegen Umgebungseinflüsse wie Temperaturschwankungen und hohe Luftfeuchtigkeit sind - denken Sie an Leergutautomaten in Eingangsbereichen von Discountermärkten.

Moderne Leergutsysteme verfügen über ein mehrsprachig geführtes Touchscreen-Display. Dies wiederum stellt besondere Anforderungen an den Thermodrucker: zusätzliche Schriftarten müssen integrierbar sein, damit z. B. auch Texte in Kyrillisch, Türkisch oder Arabisch korrekt auf dem Pfandbon dargestellt werden können. Weitere Ausstattungsmerkmale, die bei der Auswahl des Bondruckers eine Rolle spielen, sind u. a. ein Sensor für nicht entnommene Pfandbons, welcher den Kunden per Display daran erinnert, den Bon an sich zu nehmen sowie eine langlebige und robuste Papierabschneidevorrichtung, die in der Lage ist, evtl. auch dickeres Thermopapier zu trennen.